HAPPY BIRTHDAY BRAD PITT | INTERVIEW MAGAZIN

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    RITCHIE: Das ist schade. Denn Werbung ist das Format,in dem neue Technologien ausprobiert werden.Es gibt nun mal kaum Filme, bei denen man drei Millio- nen Dollar für eine Minute ausgeben darf. Deswegen mache ich Werbung – um all die neuen Spielereien in die Finger zu bekommen und draufloszuballern.
    PITT: In Sherlock Holmes 2 gibt es diese Kampfszenen im Wald gegen die Deutschen: Hast du da Tricks aus deiner Werbeerfahrung angewendet? Ich kenne keinen Film, der eine vergleichbare Szene hätte. So etwas gab es vorher nicht.
    RITCHIE: Das war eine Vermischung vieler Ideen, auch einiger neuer Techniken, die so noch nicht in Filmen verwendet wurden. Es gibt generell bei Filmen noch ziemlich viel Luft nach oben. Und das, ohne irgendeine Seite zu verprellen: Man kann neue Technik so verwenden, dass der Film immer noch indie und kantig bleibt, gleichzeitig gefällt er den Kids, all das geht. Am Ende finden ihn alle gut, jeder gewinnt, jeder bekommt, was er will.
    PITT: Gibt es dafür eine Blaupause?
    RITCHIE: Ich weiß nicht. Man muss es fühlen.
    PITT: Ich frage mich immer, was einen dazu verleitet, einen Film wieder und wieder und wieder sehen zu wollen. Darüber reden wir doch eigentlich, oder?RITCHIE: Deshalb muss ich dich jetzt fragen, was bei dir den Ausschlag gibt, eine Rolle anzunehmen.
    PITT: Okay, es ist doch so: Ich bin an einem Punkt in meiner Karriere, an dem ich eigentlich alles machen kann. Ich kann jede Rolle spielen und etwas Besonderes, ein bestimmtes Maß an Qualität, rausholen. Es mag Menschen geben, die für diese oder jene Rolle besser geeignet wären – oder auch nicht –, aber wenn ich einen Part fühle, entsteht etwas Interessantes. Deswegen geht es mir heute mehr darum, mit wem ich drehe. Wer sind die Menschen, mit denen ich meine Zeit verbringe? Mit denen ich 14 Stunden am Tag über Wochen oder Monate zusammen bin? Ich lege großen Wert darauf, dass es Menschen sind, die ich respektiere, deren Gesellschaft ich genieße, von denen ich weiß, dass wir auf dasselbe hinarbeiten. Darum geht es mir eigentlich.
    RITCHIE: Dir geht es also um einen bestimmten Tonfall, den ein Schreiber oder Regisseur vorgibt.
    PITT: Ja, auch. Mich interessiert es, mit Leuten zu arbeiten, die eine eigene Stimme haben. Heutzutage ist es schwer, mit einem Film zu überraschen. Und es kommt nicht oft vor, dass mich die schauspielerische Leistung oder die Leistung eines Regisseurs wirklich überrascht. Dafür habe ich zu viel gesehen und bin zu lange in diesem Geschäft. Aber wenn es dann doch passiert, wenn ich vergesse, dass ich einen Film von jemandem sehe, wenn es eine Wendung in der Handlung gibt, die ich nicht vorhersehen konnte, wenn jemand mich mit seiner Darstellung umhaut, dann bin ich dabei. Dann mache ich mit.
    RITCHIE: Wahrscheinlich magst du lieber die Arbeiten von Personen, wenn du den Menschen dahinter auch schätzt.
    PITT: Klarer Fall. Und mir ist aufgefallen, dass alle Regisseure, mit denen ich gerne zusammenarbeite, auf ihre jeweilige Art sehr neugierig waren. Es sind allesamt Denker, Menschen, die sich nicht scheuen, große Fragen zu stellen.

    RITCHIE: Und was hat dich daran gereizt, in Andrew Dominiks Killing Them Softly mitzuspielen?
    PITT: Ich bin ein großer Fan des frühen Jimmy Caan. Da ich aus einer eher ländlichen Gegend komme, macht es mir Spaß, urbane Stoffe zu spielen.

    RITCHIE: Wegen der Akzente… Mittlerweile bist du sehr gut darin, urban zu sprechen.
    PITT: Mir gefällt es, wenn es einen gewissen Singsang gibt. Und Dialekte haben das oftmals. Am liebsten spiele ich Südstaatenakzente, darin bin ich wirklich gut. Irisch fällt mir auch leicht, da viele Menschen in der Gegend, in der ich aufgewachsen bin, irische Wurzeln haben. Dort gibt es auch deutsche Einflüsse.

    RITCHIE: Welche Akzente fallen dir besonders schwer? Was wäre eine echte Herausforderung?

    PITT: Ich habe nie einen echten Briten gespielt.

    RITCHIE: Hast du es mal versucht?
    PITT: Nicht wirklich. Es müsste zudem eine besondere Rolle sein.
    RITCHIE: Cockney?
    PITT: Das kennen zu viele Leute zu gut.
    RITCHIE: Ich kann dafür keinen amerikanischen Akzent, keine Chance. Es ist zu nah dran.
    PITT: Aber du hast es versucht – in Snatch, kannst du dich daran erinnern?
    RITCHIE: (lacht) Ich kann es einfach nicht. Aber zurück zum Film. Wovon handelt Killing Them Softly?
    PITT: Andrew hatte eine interessante Idee: Er wollte mit dem Film etwas über Amerika sagen, über Amerika als Geschäftsmodell – getarnt in einem Kleingangster-Milieu. Wir haben in Amerika ein paar große Ideale und Werte, oft sind sie jedoch reines Marketing.
    RITCHIE: Sticht das Geschäftliche die Menschlichkeit aus?
    PITT: Ja, gut formuliert. In gewisser Weise geht es also um den Aufruf nach einem verantwortungsbewussten Kapitalismus. Diese Idee wollte Andrew der Wirtschaftskrise und ihren Folgen gegenüberstellen, da sich daraus interessante Fragen ergeben: Wer sind wir? Und was passiert, wenn dem Menschen zu viel Raum gelassen wird? All das begann in guter Absicht in den 90ern unter Clinton, als jeder plötzlich ein Haus besitzen sollte und einen Freischuss in Richtung des amerikanischen Traums bekam. Man öffnet also die Türen und gewährt den Menschen billige Kredite. Dann kam Bush und delegierte alles weg, niemand übernahm die Führung, was wiederum den Missbrauch begünstigte, da es keine Verantwortlichkeiten gab. Was danach kam, kennt man – und das hat vielen Menschen geschadet. Man konnte einiges über Gier und Selbstsucht lernen. Und darüber, was passiert, wenn wir die Dinge nicht hinterfragen. Letztendlich geht es im Film also darum, dass wir uns selbst nicht trauen können, dass wir eigentlich eine Form der Regulierung brauchen. Denn eigentlich wussten etliche Menschen, wohin das alles führen würde – sie wussten, dass die Banken eigentlich genau gegen die wetten, denen sie einen Kredit gegeben hatten.

    RITCHIE: Das Problem der Double-Dip-Rezession.

    PITT: Genau. Und irgendwann wurde es hässlich. Weil das alte Diktum des Kapitalismus lautet: Raff, so viel du kannst – mit so wenig Aufwand wie möglich. Das ist die simple Arithmetik, die dahintersteckt. Es gibt jedoch noch die ethischen Fragen …
    RITCHIE: Der Film kommentiert zudem das Verhältnis, das die Menschen in Amerika zu Politik und Medien haben.
    PITT: Ja, darüber haben wir uns auch schon mal unterhalten. Oft gerät die Berichterstattung, zumindest in Amerika, zu einer Parodie ihrer selbst. Wir sind ein Land, das in Geschichten denkt. Vorhin habe ich das mit dem Wort Marketing angedeutet – wobei das letzten Endes auch nur ein neues Wort für Propaganda ist. Amerikaner brauchen Geschichten, damit sie sich für eine Sache engagieren.
    RITCHIE: Du meinst, dass die Geschichte …
    PITT: … wichtiger wird als das eigentliche Anliegen, ja. Zumal der Alltag der meisten Menschen darin besteht zu überleben. Ihre Leben drehen sich darum, die Leere der Woche zu überstehen und am Sonntag einen Ausflug mit den Kindern zu unternehmen. Sie haben keine Zeit, sich mit den wirklichen Themen ernsthaft auseinanderzusetzen. Eine Demokratie funktioniert aber nur, wenn die Leute gut informiert sind – und ich wüsste nicht, dass wir das sind. Die Menschen haben keine Zeit mehr dafür.
    RITCHIE: Was mir zudem am Film gefallen hat, ist die Art und Weise, wie kleinlich bürokratisch das organisierte Verbrechen dargestellt wird. Das hat mich amüsiert. Man weiß am Ende gar nicht, wer die illegalen Kartenspiele eigentlich organisiert. Wahrscheinlich spielt das eh keine Rolle.
    PITT: Richtig, man erfährt es nicht. Das hat mich auch zum Lachen gebracht. Zumal da die Parallele zur Politik wieder so deutlich wird: Die Typen im Film beschäftigen sich nie mit dem eigentlichen Problem, sondern immer nur mit der Wahrnehmung desselben. Wenn die nämlich stimmt, können die Menschen, die Geld verdienen, weiterhin Geld verdienen. Und alle anderen folgen brav, wie man das von ihnen erwartet. Nach einem ähnlichen Muster läuft es doch auch in unserer Wirtschaft und in unserer Politik. Politische Entscheidungen werden in Amerika äußerst selten dem eigentlichen Problem entsprechend gefällt – sondern fast immer danach, wie das Problem wahrgenommen wird. Deshalb befinden wir uns derzeit auch in so einer hässlichen Lage in Amerika. Das Land ist gespalten, aber diese Spaltung gibt es nicht, weil alle überlegen, was am besten für die Menschen ist, sondern deshalb, weil eine Seite vor der anderen Seite gewinnen will.
    RITCHIE: Killing Them Softly ist ein politischer Film?

    PITT: Ja, es ist ein politischer Film.
    RITCHIE: Gleichzeitig macht er auch Spaß.
    PITT: Ja, das tut er. Dennoch stellt er ein paar durchaus interessante Fragen: Wer zerreißt Jefferson, zum Beispiel (lacht). Andrew verfährt sehr geschickt: Eigentlich weiß man bis zur letzten Szene nie so ganz genau, was man eigentlich sieht.
    RITCHIE: Dann weiß man es jedoch sehr genau.
    PITT: Klar, dann kommen die Hinweise und der Nebel lichtet sich.
    RITCHIE: Ich mag zudem die humanistische Seite des Films. Diese eine Szene, in der dein Charakter darüber spricht, dass er es nicht leiden kann, Leute zu ermorden, die er kennt. Weil er dann so gefühlig wird. Einen Fremden kann er einfach so wegpusten, doch bei Bekannten wird er weich. Zumal er schon zu viele Bekannte umgebracht hat und ihn das einfach emotional erschöpft hat.
    PITT: Ja. Er hat auch kein Interesse, die Leute extra leiden zu lassen. Sie müssen sterben, okay, aber wenn man ihnen schon das Leben nimmt, kann das auch mit Würde geschehen.
    RITCHIE: Du hast mit Andrew ja bereits an Jesse James gearbeitet. Der Film wird maßlos unterschätzt. In meinem Bekanntenkreis gibt es mit Sicherheit ein Dutzend Typen, die ich sehr schätze, die Jesse James zu den zehn besten Filmen zählen.
    PITT: Er gehört auch zu den Filmen, die ich am liebsten gedreht habe. Und trotzdem haftet dem Film das Verlierer-Image an. Einfach nur, weil er am ersten Wochenende nicht genug eingespielt hat. Dominik bekam deshalb über mehrere Jahre kein einziges vernünftiges Angebot. Wir wussten jedoch immer, dass Jesse James wie ein feiner Wein ist – er altert gut.

    RITCHIE: Du hattest ein paar sehr interessante Rollen in den vergangenen Jahren: Aldo Raine in Inglourious Basterds …
    PITT: Großer Spaß!
    RITCHIE: Zumal in dem Film ein paar echte Geniestreiche versteckt sind.
    PITT: Ich weiß doch, dass du Tarantino genauso liebst wie ich (lacht).
    RITCHIE: Hat sich deine Einstellung zur Schauspielerei über die Jahre eigentlich verändert?
    PITT: Ich versuche, mich nicht zu wiederholen. Das langweilt mich zu Tode. Und ich bin auch nicht gut darin. Am Ende schadet das den Filmen. Wie du weißt, bin ich nicht der Typ, der einen Film nach dem anderen dreht. Dieses Jahr ging es mir vor allem darum, Dinge fertigzustellen, lose Enden abzuschneiden und den Kopf freizukriegen. Und langsam spüre ich auch wieder die Lust auf Neues. Ich muss jedoch etwas entdecken, was mich wirklich interessiert …

    RITCHIE: … mit den richtigen Leuten.

    PITT: Genau. Das muss auch alles stimmen. Und alle müssen zur selben Zeit frei sein. Quentin kenne ich seit True Romance, das war 1993 – und trotzdem haben sich unsere Wege bis Inglourious Basterds nicht mehr gekreuzt. Weil jeder immer irgendein Projekt am Laufen hatte. Wir wollten beide und wussten, dass es irgendwann passiert. Und dann hat auf einmal alles gepasst. Er rief an, ich sagte Ja. Fertig. So schnell kann es gehen. Wobei heute auch die Frage des Drehorts eine ziemlich bedeutende Rolle spielt. Es gibt nämlich ein paar Länder, in denen ich nie wieder drehen werde.

    RITCHIE: Lustigerweise denkt man immer, Projekte würden nur an kreativen Differenzen scheitern. In Wirklichkeit tun sie es jedoch fast genauso oft aus logistischen Gründen: Wer ist wo, wer hat Zeit, wie lange dreht man, wie weit ist das Set von der Familie entfernt.

    PITT: Yeah. Die Geschichte, die der Film erzählt, muss es wert sein, die Familie zurückzulassen. Sie ist mein Leben. Familie geht vor. Und ich will ihnen ja auch nicht peinlich sein …

    RITCHIE: (lacht) Wie schätzt du dich denn jetzt als Schauspieler ein?
    PITT: Verdammt solide, würde ich sagen.
    RITCHIE: Du produzierst mittlerweile auch ziemlich viel.

    PITT: Mehr denn je! Das macht mir gerade mehr Spaß als alles andere.
    RITCHIE: Wirklich? Mehr Spaß als schauspielern?

    PITT: Irgendwie ja. Ich finde es gerade super, im Team mitzuarbeiten, das den Film auf die Leinwand bringt.

    RITCHIE: Du produzierst unter anderem Steve McQueens nächsten Film Twelve Years A Slave.

    PITT: Darauf freue ich mich besonders, weil ich ein großer Fan von McQueen bin. Hast du Shame gesehen, seinen Film mit Michael Fassbender?
    RITCHIE: Nein, ich habe Shame verpasst.

    PITT: Du solltest dich schämen, dass du Shame verpasst hast! Die Art und Weise, wie McQueen seine Filme angeht, erinnert mich sehr an einen Maler. Seine Filme sind sehr ruhig… Es scheint beinahe so, als würden sie gären. Der Film Twelve Years A Slave, den wir gerade gedreht haben, erzählt eine sehr spezielle Geschichte der amerikanischen Sklaverei. Es gibt Leute, die behaupten, dieses Thema sei auserzählt und abgehandelt. Aber sie irren sich. Und das werden sie merken, wenn sie den Film sehen. Er basiert auf den Memoiren eines freien schwarzen Mannes aus dem Norden, der unter widrigen Umständen in den Süden gelockt und dort versklavt wird. So betrachtet ist es ein Horrorfilm.

    RITCHIE: Arbeitet ihr gerade noch daran?
    PITT: Nein, er ist fertig.
    RITCHIE: Ein Film, in dem man dich bald sehen wird, ist World War Z.
    PITT: Da fehlt der letzte Schliff. Meine Jungs werden ihn lieben. Der Film ist groß. Und unterhaltsam.

    RITCHIE: Okay, lass uns zum Abschluss noch ein paar schnelle Fragen durchgehen.
    PITT: Okay. Leg los!
    RITCHIE: Du interessierst dich sehr für Architektur. Gibt es Überschneidungen zwischen Architektur und der Art, wie du denkst?
    PITT: Wahrscheinlich die, dass ich immer nach Struktur suche und auf sie achte.
    RITCHIE: Du vertraust auf dein Bauchgefühl. Was war das Überraschendste, das passiert ist, weil du deinen Instinkten gefolgt bist?
    PITT: Ach, ich will keine Anekdoten erzählen. Ich hasse Anekdoten.
    RITCHIE: Okay. Aber gab es Momente, in denen du mit deinem Bauchgefühl besser lagst als mit den Ratschlägen anderer Leute?
    PITT: Ja. Oft.
    RITCHIE: Und auch solche, in denen du eigentlich alles richtig gemacht hast, das Ergebnis dennoch eine Katastrophe war?
    PITT: Klar. Aber man lernt aus Fehltritten. Auf einen Fehltritt folgt irgendwann der richtige Schritt.

    RITCHIE: Was tut sich an der politischen Front – die Wahlen stehen ja bald an in Amerika.
    PITT: Ich möchte gerne vermeiden, dass dieser Film und meine Unterstützung für Obama in einen Topf geworfen werden. Aber ich denke, er ist unsere beste Antwort für die nächsten vier Jahre.
    RITCHIE: Ich komme mir schon vor wie der drängelnde Interviewer, der sagt: „Wir würden gerne ein wenig darüber hören, was Brad Pitt über die Ehe und seine Rolle als Vater denkt.“
    PITT: Ja, genau. Ich wette darauf, dass dich das interessiert (lacht).
    RITCHIE: Es ist ziemlich amüsant, wie man plötzlich tatsächlich zum Fragenden wird, wenn man so ein Gespräch führen soll.
    PITT: Das passt schon. Mir macht es Spaß.
    RITCHIE: Sollen wir das Spiel abpfeifen?
    PITT: Ja, lass uns Schluss machen.
    RITCHIE: Und? Bist du auf dem Weg nach Frankreich?

    PITT: Yep.
    RITCHIE: Wann kommst du zurück?
    PITT: Freitagabend. Wo steckst du eigentlich? In L. A.?

    RITCHIE: Ich fliege morgen für ein paar Tage nach L. A.
    PITT: Fun, Fun, Fun!
    RITCHIE: Okay, bis bald!
    PITT: Cheerio!
    RITCHIE: Cheerio!

     

     

    Sein neuer Film “Ad Astra-zu den Sternen” ist ab sofot in den Kinos

    von GUY RITCHIE

    Interview November 2012 



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